Call for Participation
Workshop ‚Eco-temporalities and Geo-politics‘

(in cooperation with MESH and co-funded by the
Global South Studies Center Cologne and the AG Eco Media)
October 13 & 14, 2022, University of Cologne

With a keynote by Michelle Bastian (University of Edinburgh)
Deadline for submission: June 30, 2022, to ehrg-artes@uni-koeln.de


Einladung zum Workshop

Exploring Unruly Sites of More-than-Human Entanglements (19./20. Mai 2022, Berlin)

Der Workshop beinhaltet sowohl einen explorativen und praktischen Teiles als auch einen theoretischen Austausches. Es besteht auch die Möglichkeit, an dem zweitägigen Workshop ohne Vortrag teilzunehmen. Mehr Infos hier.

Wichtig: Die Präsentation eigener Arbeiten zum Thema ist erwünscht, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme! In jedem Fall bitten wir um verbindliche Anmeldungen zum Workshop bis zum 6. März 2022, ggf. inklusive Abstract.


Neues Sprecher:innenteam (2021-2023)

Ein neues Sprecher:innenteam bis zur nächsten DGSKA Tagung 2023 ist gewählt! Cornelia Ertl, Kathrin Eitel und Felix Lussem lösen das alte Team bestehend aus Jeanine Dağyeli, Maike Melles und Sandro Simon ab.

Cornelia Ertl ist Doktorandin am SFB Affective Societies an der FU Berlin. Im Rahmen des Projektes „Pflanzen Berühren“ erforscht sie die affektiven Dynamiken zwischen Pflanzen und Gärtner*innen im botanischen Garten Berlin, wobei sie sich auf die zugrundeliegenden täglichen Routinen und multisensorischen Begegnungen konzentriert. Im Fokus der Arbeit stehen außerdem verschiedene Formen der Wahrnehmung und Interaktion zwischen Pflanzen und Menschen. In ihrer Masterarbeit beleuchtete sie die subjektiv empfundenen sozialen und ökologischen Folgen der Konstruktion der Interoceánica in Madre de Dios im peruanischen Amazonasgebiet.

Kathrin Eitel ist Postdoktorandin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Goethe Universität Frankfurt am Main. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit der Recyclingwirtschaft im städtischen Phnom Penh, Kambodscha. Zurzeit dreht sich ihr neues Forschungsprojekt um die Frage lokaler Bewältigungsstrategien bei zunehmenden Überschwemmungen in Ho-Chi-Minh-Stadt, in Vietnam. Von besonderen Interesse ist hier deren Korrelation mit Resilienzpolitiken und technologischen Megaprojekten, wie dem Vung Tau – Go Cong Seedeich, einschließlich der ihnen eingeschriebenen Weltanschauungen.

Felix Lussem ist Doktorand an der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities der Universität zu Köln. Sein laufendes Dissertationsprojekt befasst sich mit lokalen Aushandlungen globaler Krisen am Braunkohletagebau Hambach im Rheinland. Insbesondere beleuchtet seine Forschung die Re-artikulation räumlicher und zeitlicher Ordnungen in aktivistischer Praxis und zivilgesellschaftlichem Engagement vor dem Hintergrund des „Anthropozän“. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit der Rolle von industriellem Kulturerbe in Gemeinderevitalisierungsstrategien in Nagasaki, Japan.

In unserer Zeit als Sprecher:innen wollen wir uns vor allem dem weiteren Aufbau der Umweltethnologie-Homepage annehmen, sowie einen Workshop im Frühjahr 2022 organisieren.

In unserer Zeit als Sprecher:innen wollen wir uns vor allem dem weiteren Aufbau der Umweltethnologie-Homepage annehmen, sowie einen Workshop im Frühjahr 2022 organisieren. Dazu brauchen wir eure Mithilfe! Was könnt ihr also konkret tun?

1) Website der AG Umweltethnologie https://umweltethnologie.com/

Die Website soll sowohl aktualisiert als auch neu strukturiert werden. Außerdem wollen wir ein paar neue Aspekte dort unterbringen, wie etwa Mitgliederporträts und Publikationen. Wenn ihr also Interesse habt an der Website aktiv mitzuarbeiten, dann freuen wir uns, wenn ihr euch unserem ersten Webseiten-Treffen (online) am 13.01.2022 um 17:30 Uhr teilnehmt. Bitte meldet euch dazu möglichst zeitnah (spätestens bis 05.01.22) per Mail an. Falls ihr zu diesem Termin keine Zeit habt, könnt ihr uns trotzdem gerne eure Ideen und Vorschläge zuschicken. Wir freuen uns über jede Anregung!

Außerdem: falls ihr aktuelle Publikationen habt, die ihr gerne auf die Seite bringen wollt, schreibt uns einfach eine Mail unter Angabe des Titels, Autor:innenschaft, Publikationsdatum sowie einem kurzen Abstract zum Inhalt. https://umweltethnologie.com/publikationen/

2) Das Schwerpunktthema in unserer Zeit als Sprecher:innen ist noch nicht festgelegt. Hier wollen wir euch die Möglichkeit geben Vorschläge bei uns einzureichen. Welchen Themen fehlen euch derzeit in der Debatte oder wurden von der AG noch zu wenig abgedeckt? Welche Themen wünscht ihr euch?

Der sich am Schwerpunktthema orientierende Workshop wird dann voraussichtlich im Mai 2022 in Berlin stattfinden; mehr dazu im neuen Jahr!


Workshop Loss & Hope

Contemporary debates in Environmental Anthropology 18th-19th October 2018 in Tübingen

A networking meeting hosted by the working group on environmental anthropology of the German Association of Social and Cultural Anthropologists (DGSKA), Kiel University and the University of Tübingen

Diagnoses of environmental loss– i.e. loss of bio-diversity and extinction of species, of soil and crop nutrients, loss through sea-level rise, the pollution of oceans and waterways, or the penetration of living forms by industrially produced chemical compounds – abound and inform much scholarly debate.

This networking meeting for researchers focusing on environmental anthropology takes a productive tension between such recent diagnoses of loss and persistent hopes in betterment as starting point to open up our discussions: What does taking loss in relation to the environment seriously imply for anthropologists and how does this relate to projects that try to instill hope? To what extent are these undertakings desirable or risky? Which affective attachments to hope or loss prevail in our fields of inquiry?

We plan to explore the intellectual spaces between loss and hope through a series of short input papers and group discussions, covering topics such as dreams of unlimited growth, extinction and species diversity, affectivity and environmental threats, care and other modes of engaging with a more-than-human world. The main goals of this meeting are twofold: 1) to open a space for the discussion of key current issues in the broader field of environmental anthropology, and 2) to enable networking among members and scouting for interest for writing joint funding proposals (e.g. DFG Netzwerk) and other academic collaborations.

Relating to the question what hopes some of us may vest in anthropology and its political impact, on the second day of the meeting we will organize an excursion into a field of practice closely related to what some of us may investigate ethnographically. Main questions will concern the relations of environmental anthropology to those disciplines traditionally furnishing solid knowledge about the environment. What does it mean for anthropologists to grapple with the research of natural scientists (geology, molecular biology, virology, entomology, etc.) and their knowledge claims? What are possibilities and challenges of these proximities?

You find the Workshop Program here

Logo der Universität Tübingen
https://www.geomar.de/fileadmin/content/service/presse/Pressemitteilungen/2012/ozean08_4c_engl.jpg
CAU Kiel

Treffen des neu gegründeten EASA Environment and Anthropology Network

Am 12. und 13. Dezember 2019 findet in Köln das erste Treffen des neu gegründeten EASA Environment and Anthropology Network statt. Das Treffen steht unter dem Motto „Perspectives and Stories in a World of Facts and Figures? Exploring the Potential of Anthropology in Tackling Environmental Issues“. In Workshops, Paneldiskussionen und Vorträgen werden sich die Teilnehmer*innen über Methoden, Themen und Strategien der umweltanthropologischen Forschungspraxis austauschen können.
Ein vorläufiges Programm und weitere Informationen zum Inhalt, Format der Veranstaltung und zur Anmeldung findet Ihr hier:


AG Medical Anthropology Workshop „Exploring ecologies of mind in (mental) health“

Die AG Medical Anthropology der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie veranstaltet am 16.-17. Mai 2019 den Workshop „Exploring ecologies of mind in (mental) health: Eco-pathologies and onto-politics of healing economies“ an der Freien Universität Berlin.

In den drei Panels zu den Themen „Landscapes and human-environment relations“, „Traditional medicine and spiritual healing in more-than-human-worlds“ und „Ecologies of mental health care“ lassen sich viele Interessante Verbindungen zu Umweltethnologischen herstellen. Informationen zum Programm und zur Anmeldung findet ihr hier:


Vortragsreihe „Hope,Disquiet, Loss. Affective Encounters in More-Than-Human Worlds“ an der Freien Universität Berlin

vom 14.05.- 09.07.2019

Diese öffentliche Vortragsreihe des Instituts für Sozial-und Kulturanthropologie der Freien Universität Berlin präsentiert eine Vielzahl von ethnologischen und anthropologischen Perspektiven, die sich mit dem Umgang mit Verlust und der Zerstörung unseres Lebensraums beschäftigen. Diese Vortragsreihe verbindet Ideen und Ansätze aus der Psychologischen Anthropologie, affect studies, multispecies anthropology und environmental humanities.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier:


“Key Debates in Environmental Anthropology”—A Report on the Inaugural Conference of the Environmental Anthropology Working Group 08. Dezember 2016.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier